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News

Stress durch Computer und Co.
Viele Arbeitnehmer plagt ein schlechtes Gewissen, wenn sie abends oder am Wochenende Handy und Blackberry ausschalten. Denn in immer mehr Berufen gilt es als Selbstverständlichkeit, ständig erreichbar zu sein. Experten warnen davor, dass durch den intensiven Gebrauch technischer Geräte die empfundene Arbeitsbelastung und der Stress stark zunehmen. Besonders gefährdet sind Arbeitnehmer, die viel Arbeitszeit vor dem Computer verbringen und in hohem Maße per E-Mail oder Handy kommunizieren. Viele Menschen, die täglich mehr als zehn Stunden vor dem Computer verbringen, erleben ihre Tätigkeit als sehr anstrengend und stressig. Zudem berichten sie überdurchschnittlich häufig, unter Konzentrationsschwierigkeiten zu leiden.

 
 
Glaube als Placebo?
Auf der ganzen Welt glauben Menschen an höhere Mächte. Aber warum tun wir das?
Der Glaube an Gott kann dazu beitragen, Missschläge und Schmerzen besser zu verkraften. Das Vertrauen in Gott hilft beispielsweise Patienten mit chronischen Schmerzen, diese besser zu ertragen. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler aus Trier. Ihren Beobachtungen zufolge verringert ein starker Glaube die Schmerzwahrnehmung, während das Zweifeln an Gott und Hadern zu einer Erhöhung des subjektiven körperlichen Schmerzempfindens beiträgt.
Beim Beten oder Meditieren entspannt sich unser Körper: Der Hautwiderstand steigt, indes sinkt die Atemfrequenz. Auch im Gehirn tut sich etwas: Die Großhirnrinde, also unser Ort des rationalen Denkens, ist sehr aktiv. Im Gegensatz dazu verringert sich die Aktivität des Scheitellappens. Diese Hirnregion ist der Bereich, an dem alle Informationen zusammen laufen: Schmerzempfinden, Meldungen der Sinnesorgane, des Gleichgewichtssinns und der Muskeln.
 
 
Rauchen begünstigt Haarausfall
Rauchen schadet der Gesundheit. Neben den bisher bekannten Risiken des Tabakkonsums haben Forscher aus Taiwan nun festgestellt, dass Rauchen auch den Haarausfall bei Männern begünstigt. Zwar spielt die genetische Prädisposition die entscheidende Rolle dabei, ob Männer im Laufe ihres Lebens eine Glatze bekommen oder nicht; bei bestehender Veranlagung begünstigt das Rauchen aber den Prozess. Die Wissenschaftler vermuten, dass die im Rauch enthaltenen Giftstoffe sich schädigend auf die Haarwurzeln auswirken.
 
 
Kinder vor Vergiftung schützen
140.000 bis 160.000 Kinder vergiften sich jedes Jahr in Deutschland, schätzen Experten. Häufigste Vergiftungsursache sind Medikamente: „Sie sind besonders gefährlich, weil viele Arzneien zuerst süß schmecken, so dass Kinder sie nicht sofort wieder ausspucken", sagt Maria Schwormstedt, Ärztin bei der Techniker Krankenkasse (TK). Deshalb rät sie Eltern von Kleinkindern, Arzneimittel nach jedem Gebrauch wegzuschließen - auch wenn sie mehrmals täglich eingenommen werden müssen.
Im Krabbelalter beginnen Kinder zunehmend, ihre Umwelt zu erforschen - und stecken dabei alles Greifbare in den Mund. Auch harmlos anmutende Dinge wie Kosmetika stellen so eine Gefahr dar, denn heruntergeschluckt können sie Gift für die kleinen Körper sein. „Je bunter die Verpackung und je angenehmer der Geruch, umso größer das Risiko", sagt Schwormstedt. „Aber auch volle Aschenbecher oder Reste alkoholischer Getränke sind für neugierige Kleinkinder gefährlich."
Experten raten, alle Medikamente außerhalb der Reichweite von Kindern aufzubewahren, am besten in einem verschließbaren Arzneimittelschrank. Auch Putz- und Reinigungsmittel sollten Eltern grundsätzlich wegschließen. Um eine Verwechslung zu vermeiden, dürfen giftige Chemikalien, Haushalts- und Reinigungsmittel zudem niemals in Mineralwasser- oder Saftflaschen umgefüllt werden. Badezimmerartikel wie Kosmetika, Haarspray oder Shampoo sollten zumindest so hoch gelagert werden, dass Kinder nicht an sie heran kommen.
 
 
Was ist Gesundheit?
Spontan könnte man denken, der Begriff „Gesundheit“ bedeute das Gegenteil von „Krankheit“. Im Grunde stimmt das auch, allerdings ist die offizielle Definition von „Gesundheit“ der Weltgesundheitsorganisation (WHO) weiterreichend. Bei „Gesundheit“ handelt es sich der aus dem Jahr 1948 stammenden Definition zufolge um einen  „Zustand vollkommenen physischen, psychischen und sozialen Wohlbefindens und nicht allein das Fehlen von Krankheiten und Gebrechen”. Da viele Menschen aber dieser Definition folgend nicht gesund wären, wird im Rahmen der Sozialgesetzgebung das Alter und das Leistungsniveau einer Person berücksichtigt. Gebrechen, die mit dem Alter zwangsläufig verbunden sind, zählen demnach nicht als Krankheit im engeren Sinn.
 
 


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